“Habe mich zum Glück in meinem Leben selten so geirrt“

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Felix gehört zu den Studierenden der ersten Stunde an der EDU. Wir sprachen mit ihm über das Zulassungsverfahren an Europas erster digitaler Hochschule mit einem Studiengang der Medizin. Und darüber, dass die Theorie an der EDU in englischer Sprache gelehrt wird.

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EDU: Hallo Felix, auch für dich hat dein Studium an der EDU mit dem Zulassungsverfahren begonnen. Wie war das damals für dich?

Felix: Das Ganze war zunächst einmal sehr aufregend für mich. Zu dem Zeitpunkt meiner Bewerbung befand ich mich noch in meiner Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten und wollte mein Glück einfach versuchen. Ich fand es von Anfang an sehr gut, dass an der EDU der Numerus Clausus nicht zählt, sondern dass soziale Kompetenzen und die Motivation im Vordergrund stehen. Der erste Bewerbungsschritt war schon etwas zeitaufwendig, da ich meine ganzen Dokumente übersetzen lassen musste. Als sehr positiv empfunden habe ich damals, dass EDU ein Motivationsschreiben voraussetzt. Auf einer Seite habe ich also aufgeschrieben, warum ich Medizin studieren wollte.

EDU Student
Felix studiert an der EDU Medizin (Foto: privat).

Nach kurzer Wartezeit wurde ich dann zu dem virtuellen Test eingeladen. Da ich den deutschen Medizinertest TMS einige Zeit zuvor absolviert hatte, machte ich mir auch nicht allzu viel Stress. Dennoch war ich etwas angespannt, da ich mich auf den Medizinertest im Vergleich zum Online-Test an der EDU vorbereiten konnte. Im Nachhinein hat zum Glück alles geklappt, allerdings weiß ich bis heute nicht, wie gut oder schlecht ich in diesem Test abgeschnitten habe. Der letzte Schritt, das Interview, war für mich eine sehr ungewohnte Situation. Noch nie zuvor hatte ich online ein Bewerbungsgespräch geführt. Es war im Großen und Ganzen aber sehr entspannt und ich kann sagen, dass ich gut interviewt worden bin.

EDU: An der EDU wird Englisch gesprochen. Eine Zulassungsvoraussetzung sind daher Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Als wie gut hast du dein Englisch zum Zeitpunkt der Bewerbung empfunden? Wie ist es heute für dich, die Theorie auf Englisch zu erlernen?

Felix: Anfangs hatte ich schon Bedenken: Medizin studieren, das mystifizierte schwere Studium, in dem man ohnehin schon viel zu lernen hat. Und dann noch auf Englisch? Warum sollte man sich so etwas antun? Ich hatte tatsächlich in der Schule den Leistungskurs Englisch und hatte ein Auslandsjahr in Florida/USA hinter mir. Dennoch hatte ich Zweifel, dass es nicht reichen könnte.

Nach eineinhalb Jahren Studium an der EDU kann ich glücklicherweise sagen, dass ich mich selten in meinem Leben so geirrt habe wie in diesem Punkt. Man bedenke, dass man in der Theorie-Phase Englisch spricht, hört und schreibt. Und das täglich. Natürlich gibt es eine gewisse Eingewöhnungsphase, in der man eventuell noch ein bisschen schwächelt. Dennoch finde ich, dass ich allein durch das Studium meine Englisch-Kenntnisse weiter ausbauen konnte und mich die englische Sprache in meinem Studium nicht behindert, sondern dieses im Gegenteil sogar fördert. Ein Beispiel ist die evidenzbasierte Medizin, mit der sich jede Ärztin oder Arzt früher oder später auseinandersetzen muss. Ärzte müssen in der Lage sein, Studien und Papers zu analysieren und damit zu arbeiten. Und genau diese Studien oder Journals sind eben zum Großteil auf Englisch verfasst. Außerdem kann ich nach nun fünf klinischen Rotationen sagen, dass das medizinische Personal beinahe täglich mit Sprachbarrieren konfrontiert wird; die allermeisten lassen sich mit Englisch überwinden. Mein Fazit: In englischer Sprache zu studieren fühlt sich für mich nicht anders an als dies in deutscher Sprache zu tun.

Eine ausgezeichnete Gelegenheit EDU unverbindlich kennenzulernen, sind unsere Virtual Open Days, die jeden zweiten Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr stattfinden. Spreche mit Studierenden, dem Student Affairs Team und Ärzten unseres Curriculum Teams über unser außergewöhnliches Studienangebot, lerne unseren digitalen Campus kennen, teste dein Englisch und schnuppere in den Medizinerberuf hinein. Und vielleicht beginnt deine Karriere ausgerechnet an einem Mittwochabend.

EDU: Hast du dich auf das Online-Interview vorbereitet?

Felix: Ich bin verschiedene Szenarien durchgegangen und habe mir ein paar „gute“ Antworten überlegt. Wer noch nie ein Bewerbungsgespräch hatte, sollte sich grundsätzlich mit der Thematik beschäftigen. Da ich schon ein paar Bewerbungsgespräche hatte, wusste ich schon in etwa, wie ich antworten würde.

EDU: Hast du einen Rat für das Online-Interview?

Felix: Immer ehrlich bleiben, immer freundlich und Motivation ausstrahlen. Es werden keine Fachfragen in dem Gespräch gestellt, es geht darum, den Studieninteressierten als Menschen kennenzulernen und auch zu hinterfragen: kann dieser Mensch mit anderen Menschen interagieren und wird er dazu wohl auch später bei der Versorgung von Patienten in der Lage sein? Also, nicht verstellen, sondern einfach authentisch rüberbringen, warum Ihr an der EDU Medizin studieren wollt. Es macht natürlich auch Sinn, wenn sich Eure Ausführungen mit denen im Motivationsschreiben decken.

Lies auch unseren Übersichtsartikel zum Zulassungsverfahren an der EDU.

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